5 Fitness-Mythen…

Quelle: http://www.businessinsider.de/whats-the-best-way-to-stay-in-shape-2017-2

…die Ihr getrost vergessen könnt!!!

Wer fit werden und bleiben will, muss einiges beachten. Viel Bewegung und gesunde Ernährung sind die Eckpfeiler für den Fitness-Erfolg. Soweit sind sich sicher die meisten Experten einig. Aber wie viel Bewegung ist gesund, was ist das erfolgversprechendste Fitness-Rezept und was genau ist eigentlich gesunde Ernährung?

Die Meinungen dazu sind mindestens so zahlreich wie die selbsternannten Experten. Die sogenannten Wahrheiten ändern sich alle paar Jahre, neue Studien lösen veraltete Vorstellungen ab. Da ist es schwer, den Überblick zu behalten. Im Folgenden räumen wir mit fünf längst überholten, aber sich hartnäckig haltenden Fitness-Mythen auf.

Mythos 1: Fett macht fett

Zuviel Fett ist sicher nicht gesund. Aber gesunde Fette, die einfach ungesättigten Fettsäuren aus Olivenöl, Avocados oder Nüssen, sind ein essenzieller Teil unserer Ernährung. Wer darauf verzichtet, tut seinem Körper keinen Gefallen und läuft Gefahr, beim Essen kein Sättigungsgefühl zu erreichen und zu viel zu essen.

Mythos 2: Fettfreies Essen ist gesundes Essen

Viele Lebensmittelhersteller, insbesondere im Bereich Milchprodukte, werben mit einem geringen Fettgehalt. Das soll dem Verbraucher suggerieren, dass die Produkte besonders gesund seien. Oft ist aber das Gegenteil der Fall: Denn in fettarmen Lebensmitteln, etwa Joghurts, ist oft sehr viel Zucker. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die regelmäßig fettarme Lebensmittel zu sich nehmen, eher an Übergewicht leiden.

Mythos 3: Ohne Schmerz kein Erfolg

Ebenfalls hartnäckig hält sich die Annahme, dass ein Fitnesstraining nicht erfolgreich sein kann, wenn es nicht so richtig wehtut. Diese Einstellung ist gefährlich, denn wer seinem Körper zu viel abverlangt, der riskiert ernsthafte Verletzungen. Intensives Training kann Vorteile haben, aber schmerzfreie moderate Übungen sind oft genauso wirksam.

Mythos 4: Mit Training allein purzeln die Pfunde

Wer abnehmen und nicht nur seinen Körper fithalten will, der sollte mehr tun, als regelmäßig zu trainieren. Normales Training verbrennt nicht genug Kalorien, fanden Forscher heraus. Erfolg verspricht die Kombination aus regelmäßiger Bewegung und einer Reduktion der Kalorienaufnahme. Am besten wenden sich Interessierte an ihren Arzt oder einen Ernährungsberater, um einen auf sich abgestimmten Ernährungsplan zu erstellen.

Mythos 5: Das tägliche Glas Rotwein verlängert das Leben

Das stimmt leider ebenfalls nicht, auch wenn einige ältere Studien positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System feststellten – die sind aber nur minimal. Regelmäßiger Alkoholgenuss wirkt sich stattdessen negativ auf den Schlafrhythmus aus und drückt auf die Stimmung. Auch ein erhöhtes Krebsrisiko steht in Zusammenhang mit Alkohol.

Andreas Eschenbach

Andreas Eschenbach

Die Sportmacher GmbH